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Organisationen der UNO für Kinder

UN-Organisationen für Kinder

Kriege, Diktaturen oder Terror sind auch heute noch weltweit Wirklichkeit. Am stärksten betroffen sind dabei Kinder. Zwei Organisationen, die dem entgegenwirken wollen und sich hauptsächlich mit Aktionen für Kinder, deren Sicherheit, Bildung und Gesundheit befassen, sind die UNICEF und die UNESCO.

Weitere Institutionen der UNO, die Kindern und Familien helfen, sind unter anderen:

  • Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) zum Schutz und zur Unterstützung von Flüchtlingen: Es wird sowohl bei der Soforthilfe, als auch bei der längerfristigen Unterstützung von Flüchtlingen und Staaten tätig.
  • Der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) wird zur Finanzierung weltweiter Hilfsprogramme herangezogen. Die Aufgabenbereiche der Programme werden in jährlichen Bevölkerungsberichten ermittelt.
  • Das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) richtet sich an ehemalige Kriegsgebiete, ärmere Länder bzw. Entwicklungsländer. Seine Ziele sind der Aufbau eines gesicherten Friedens, Armutsbekämpfung und Nachhaltigkeit. BotschafterInnen „des guten Willens“ der UNDP sind unter anderem die Fußballstars Ronaldo und Zinédine Zidane oder berühmte SchauspielerInnen wie Antonio Banderas und Julia Ormond.

„Liste der Schande“

2012 erstellte die UNO eine Liste von Staaten, in denen permanent Verbrechen gegen Kinder begangen werden. Gemeint sind damit:

  • Sexuelle Übergriffe
  • Missbrauch als SoldatInnen oder ZwangsarbeiterInnen
  • Tötung oder Verwundung
  • Entführung
  • Angriffe gegen Schulen und Krankenhäuser
  • Verweigerung von humanitärer Hilfe

52 Armeen und Volksheere in 23 Ländern stehen derzeit auf dieser Liste. Um gestrichen zu werden, müssen diese ein genaues UNO-Programm durchlaufen.

Viele Kinder und Jugendliche werden gezwungen, in bewaffneten Konflikten als SoldatInnen mitzukämpfen. Die UNO setzt sich weltweit dagegen ein.

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gedruckt am: Montag, 11. Dezember 2017