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Was hat Behinderung mit mir zu tun?

In der Schule, in der Arbeit, im öffentlichen Verkehr – wir begegnen Menschen mit Behinderungen in verschiedenen Bereichen. Trotzdem können wir uns oft nicht vorstellen, was es bedeutet, nicht gehen, sprechen, sehen oder hören zu können. Deshalb ist der Kontakt mit Menschen mit Behinderungen wichtig: Je besser wir sie kennen, desto besser können wir sie verstehen. Wir sehen, wo ihre Schwierigkeiten sind und wo sie von unserer Gesellschaft be-hindert werden. Wir lernen aber auch, Rücksicht zu nehmen und zu erkennen, welche Fähigkeiten in ihnen stecken. 

Wenn behinderte Menschen sich nicht an die Umgebung anpassen müssen, sondern sich die Umgebung an sie anpasst, spricht man von Inklusion. Behinderte Menschen sollen alle Möglichkeiten haben, die nicht behinderte Menschen haben.

Kinder mit Behinderung haben Recht, in eine allgemeine Schule zu gehen. In Integrationsklassen wird gemeinsam gelernt. Damit alle Kinder genug Aufmerksamkeit erhalten, unterrichtet ein LehrerInnen-Team die Kinder. Sie können so auch besonders auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder achten. Miteinander spielen und voneinander lernen wird ganz selbstverständlich.

  • Exklusion

    Klara kann im Rollstuhl nicht am Handballspiel in der Turnstunde teilnehmen.

  • Separation

    Während ihre KlassenkollegInnen Handball spielen, wird für Klara ein eigener Turnunterricht angeboten.

  • Integration

    Klara wird zur Schiedsrichterin des Handballspiels bestimmt.

  • Inklusion

    Klara spielt beim Handballmatch mit.

Illustration der verschiedene Formen des Zusammenlebens © Parlamentsdirektion / Kinderbüro Universität Wien / Paul Tucek

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gedruckt am: Dienstag, 24. Oktober 2017