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Demokratie damals und heute

Die Herrschaft des Volkes hat ihren Ursprung im antiken Griechenland. Moderne Demokratien, so wie wir sie heute kennen, haben viel von damals übernommen. Aber wenn wir heute von Demokratie sprechen, dann meinen wir nicht genau das Gleiche wie damals.
Im Gegensatz zu modernen Demokratien gab es damals kein Parlament, keine Parteien und es gab auch keine BerufspolitikerInnen. Demokratie entwickelte sich damals nämlich in sehr kleinen Stadtstaaten, in denen viel weniger Menschen lebten als in den meisten heutigen Staaten. Man vertraute auf die Beteiligung aller Bürger und auf ihre Ansichten.
Das bedeutet aber nicht, dass wirklich ALLE wählen und ein Amt übernehmen durften. Frauen, Sklaven und Zuwanderer blieben von diesen Rechten ausgeschlossen. In der Demokratie im antiken Griechenland haben die Bürger nicht nur Gesetze beschlossen, sondern auch die Einhaltung überwacht und über jene geurteilt, die sich nicht an die Gesetze hielten.

In einer modernen Demokratie hingegen gibt es eine so genannte Gewaltenteilung. Das heißt, dass diese Bereiche aufgegliedert sind in

  • Legislative – Das ist die Gesetzgebung durch das Parlament.
  • Exekutive – Das ist die ausführende Gewalt. Unter anderem die Polizei, die darauf achtet, dass die Gesetze eingehalten und richtig ausgeführt werden.
  • Judikative – Das ist die Rechtssprechung durch die RichterInnen und Gerichte.

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... kannst du in unserem Bereich "Wissen und Fragen" nachlesen. Hier erfährst du Alles über Demokratie.

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gedruckt am: Freitag, 20. Oktober 2017