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Sich integrieren und integriert werden

Viele Menschen brauchen das Gefühl, zu einer Gruppe dazuzugehören. Um zu einer echten Gemeinschaft zusammenzuwachsen, müssen sich die Gruppenmitglieder meistens aneinander anpassen, und es braucht natürlich gemeinsame Regeln.

Für MigrantInnen heißt das, dass sie das österreichische Rechtssystem akzeptieren und mit der Kultur in Österreich umgehen lernen müssen. Auch das Erlernen der Sprache ist ein wichtiger Bestandteil von Integration.

Gegenseitiger Respekt

Für ein gelungenes Miteinander reicht es aber nicht, von den „Neuen“ zu erwarten, dass sie sich bemühen, dazuzugehören und „sich zu integrieren“. Auch die „alten“ Gruppenmitglieder müssen bereit sein, sie nicht auszuschließen, sondern sie aufzunehmen und teilhaben zu lassen – sie also in die Gemeinschaft zu „integrieren“.

Damit Integration möglich wird, braucht es auf beiden Seiten Menschen, die aufeinander zugehen, sich kennenlernen wollen und die respektvoll miteinander umgehen.

Nachgefragt

Hast du schon mal versucht, zu einer Gruppe dazuzugehören? Was würdest du dafür machen? Wurdest du „mit offenen Armen“ aufgenommen? Wie sehr magst du dich anpassen? Wer macht die Regeln? Wer bestimmt, ob du dazugehörst? Wo fühlst du dich zugehörig? Wann hattest du das Gefühl, dazuzugehören? Oder dich als „AußenseiterIn“ gefühlt?

https://demokratiewebstatt.at/thema/thema-flucht-migration-und-integration/integration-assimilation-inklusion/sich-integrieren-und-integriert-werden/
gedruckt am: Dienstag, 17. Oktober 2017