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Was ist olympisch?

Bei den allerersten Olympischen Spielen in der Antike gab es zunächst nur einen einzigen Wettbewerb: den Stadionlauf.
Später kamen immer mehr Wettkämpfe dazu und die Spiele wurden in Pferdesportbewerbe, wie etwa Wagenrennen, und so genannte „gymnische“ Spiele, wie zum Beispiel Laufen, Diskuswerfen und Ringen, unterteilt.

Heute sind viele Sportarten bei den olympischen Spielen vertreten. Manche davon gibt es schon sehr lange, wie den Marathon oder den Speerwurf. Andere Sportarten tauchen kurz auf und verschwinden dann wieder, wie zum Beispiel Baseball oder Tauziehen. Jedes Mal kommen auch neue Bewerbe dazu: Bei den Spielen in Rio waren Golf und Rugby das erste Mal olympisch. 

Aber was ist olympisch und was nicht?

Frauensportarten  werden bei den Olympischen Spielen dann aufgenommen, wenn sie in 40 Ländern auf drei Kontinenten vertreten sind. Bei den Männerbewerben muss die Sportart sogar in 75 Ländern auf vier Kontinenten der Welt ausgeübt werden.

Und wer darf mitmachen?

Ursprünglich durften bei den Spielen nur AmateurInnen mitmachen. Das ist jemand, der oder die den Sport nur in der Freizeit macht und daneben noch einen Beruf ausübt. Allerdings ist es als SpitzensportlerIn ganz schön schwierig, noch einen normalen Job zu haben. Schließlich muss man fast rund um die Uhr trainieren, wenn man in einer Sportart richtig gut sein will.
Weil die Grenze zwischen Amateur- und Profisport recht schwer zu ziehen ist, dürfen seit 1986 sowohl Berufs- als auch AmateursportlerInnen mitmachen. Wer zu den olympischen Spielen entsandt wird, entscheidet das jeweilige Olympische Komitee des Landes.

Der Stadionlauf gab dem Ort des Wettkampfs,  dem Stadion, seinen Namen.

Gymnisch hießen die Bewerbe deshalb, weil die Athleten bei diesen Wettkämpfen nackt waren. „Gymnos“ bedeutet auf altgriechisch „nackt“.

Übrigens: Manchmal sind auch nicht sportliche Disziplinen vertreten, von 1912 – 1948 gab es einen Bewerb für Malerei und von 1912 – 1932 wurden Medaillen für Dichtkunst vergeben.

Ein sportliches Dorf: Während den Spielen leben die OlympionikInnen zwei Wochen lang gemeinsam im olympischen Dorf zusammen.

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gedruckt am: Dienstag, 24. Oktober 2017