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Der Staat Österreich nimmt Form an

Der Staat Österreich nimmt Form an
1918-1921

Bis 1918: Monarchie Österreich-Ungarn

Flagge des österreichischen Teils der Monarchie (Cisleithanien) © Wikipedia / CC0
Kleines Wappen der österreichischen Länder im Reichsrat (Cisleithanien) 915-1918 © Wikipedia

12.11.1918: Republik „Deutschösterreich“

Flagge Österreich zwischen 1918 - 1934 © SKopp / Wikipedia / CC0
Erster Entwurf eines Staatswappens der Republik Deutschösterreich © Wikipedia / CC0
Erster Entwurf eines Staatswappens der Republik Deutschösterreich © Wikipedia / CC0

Einführung des allgemeinen Frauenwahlrechts.

Die Grenzen Deutschösterreichs sind noch unklar: Die Republik beansprucht alle vorwiegend deutschsprachigen Gebiete der österreichischen Reichshälfte und verlangt Selbstbestimmungsrecht für Deutsch-Ungarn (heutiges Burgenland).

1919: Republik Österreich

Staatswappen der Ersten Republik (1919-1934) © Wikipedia / CC0

Nach dem Friedensvertrag von Saint-Germain-en-Laye werden Österreich einige Gebiete aberkannt; übrig bleibt Staat mit 6,5 Mio. EinwohnerInnen

Frauen dürfen bei Wahl zur Konstituierenden Nationalversammlung erstmals wählen.

1920: Volksabstimmung in Südkärnten

Oktober 1920: Volksabstimmung in Südkärnten: Mehrheit stimmt für Verbleib bei Österreich.

Zudem wird das Bundesverfassungsgesetz beschlossen: bundesstaatliche Republik mit einem stark parlamentarisch geprägten System (Nationalrat, Bundesrat).

1921: Die Republik erhält ihre heutige Form

Oktober 1921: Das Burgenland fällt nach einem Abkommen mit Ungarn an Österreich.

Dezember 1921: Volksabstimmung in Ödenburg und Umgebung (Burgenland): Stadt um ihre umliegenden Dörfer bleiben bei Ungarn.

Die Republik Österreich erhält ihre heute noch gültige Form.

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gedruckt am: Sonntag, 18. November 2018