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Eine kleine Geschichte der Haustiere

Für viele von uns ist es ganz selbstverständlich, einen Hund, eine Katze, ein Meerschweinchen oder einen Wellensittich im Haus zu haben. Wir haben Tiere, weil uns ihre Nähe Freude bereitet, das war aber nicht immer so!

Tiere leben zwar schon seit vielen Tausenden Jahren gemeinsam mit den Menschen. Dazu wurden Wildtiere domestiziert, also an die Menschen und ihre Lebensweise gewöhnt (domus ist lateinisch und heißt „Haus“). Zunächst wurden sie aber nur als Nutztiere verwendet, später auch bei der Jagd oder als Lastentiere zum Ziehen oder Tragen, eingesetzt. Erst viel später wurden Tiere auch zu Freunden des Menschen.

Hunde gelten als die ältesten Gefährten des Menschen, sie wurden vor allem als Jagdhelfer, als Hirtenhund und zum Schutz des Menschen vor wilden Tieren eingesetzt. Die Katze ist erst viel später vom Raubtier zum Kuscheltier geworden. Bereits die Ägypter haben Wildkatzen vor tausenden von Jahren gezähmt und sie nicht nur als Mäusefänger, sondern auch als Spielkameraden geschätzt.

Im alten Ägypten (ca. 4000-330 vor Christus) wurden Katzen sehr verehrt, das zeigen etwa Hieroglyphen auf Töpfen oder Steintafeln.

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gedruckt am: Dienstag, 24. Oktober 2017